History


Cheap Turtle 2009
Brett Walmsley · Bernd Pfeffer · Alexander Bonengel · Jörg Fischer · Stefan Deißler

1996

Die Idee zur Gründung einer Deep Purple-Coverband wurde von Stefan Deißler (dr), Thomas Hasenau (git) und Christian Saal (keyb) 1996 in Frankfurt geboren. Als die drei nach einem Bassisten suchten, stießen sie im Sommer 1996 auf Jörg Fischer.

Mit dem Bandnamen tut man sich als Band ja bekanntlich besonders schwer, und so einigte man sich nach langer Diskussion auf Peep Turtle.

Im Dezember 1996 spielte dann die Band mit Michael „Bäumchen“ Baum (Gypsys) am Gesang das erste Mal live im Spritzehaus in Frankfurt. Doch die Zeit schien für weitere Zusammenarbeit aus mehreren Gründen noch nicht reif zu sein: Zum einen war Bäumchen hauptamtlich ein äußerst vielbeschäftigter Gypsy, zum anderen mussten Thomas und Christian Anfang 1997 wegen Wohnortwechsels leider aus der Band ausscheiden.


1997 - 1999

Ersatz fanden die beiden Übriggebliebenen in Andreas König (keyb) und Jürgen Urmann (git). Durch ein schicksalhaftes Missverständnis zwischen Jürgen und Stefan verwandelte sich Peep Turtle dann in Cheap Turtle.

Kurzentschlossen begab man sich im Sommer ins Studio und spielte vier Purple-Highlights ("Highway Star“, „Black Night“, „Speed King“, „Soldier Of Fortune“) für das erste, im Herbst 1997 fertig gestellte Demo-Tape der Band ein. Dieses sollte den Jungs den Weg auf Hessens Bühnen ebnen.



Cheap Turtle 1998

Im Laufe der folgenden drei Jahre konnte sich die Band schnell in diversen Clubs im Rhein-Main-Gebiet wie Sinkkasten (Frankfurt), Jazzkeller (Hofheim), Goldene Krone (Darmstadt), Oberhaus (Alzey) oder Franzis (Wetzlar) vom Geheimtipp zum Dauerbrenner etablieren. Mit authentischen und lebendigen Interpretationen von Purple-Klassikern wie „Child In Time“, „Burn“, „Highway Star“, „Speed King“ und „Perfect Strangers“ machten die Turtles aber auch überregional auf sich aufmerksam, etwa im Live-Club in Bamberg, im Schwimmbad-Musik-Club in Heidelberg oder auf dem Bodenlos-3-Festival.

Während dieser Zeit entstand auch das zweite Demo der Band in Form einer Live-CD. Die Songs („Burn“, „Stormbringer“, „Soldier of Fortune“, „Fireball“, „Into the Fire“ und „Speed King“) wurden bei einem Gig im Sinkkasten mitgeschnitten.


2000

Im Januar 2000 besann man sich wieder auf den Anfangsgig im Spritzehaus und ganz im Sinne von „back to the roots“ - oder „Bäumchen wechsle Dich“?? - wurde Michael Baum kurzerhand nunmehr fest als neuer Frontmann engagiert. So schließen sich die Kreise.

Um das harmonische Zusammenspiel der neuen Formation zu erhalten, wurde der Sinkkasten-Gig im Mai 2000 mitgeschnitten. Dieser Mitschnitt wurde im Herbst 2001 als erste offizielle Live-CD der Band veröffentlicht.

Da Bäumchens Termine mit den Gypsys in der hohen Liga der professionell arbeitenden Musiker doch immer wieder mit Turtle-Gigs zu kollidieren drohten, musste man sich auf die Suche nach einem „Ersatz-Baum“ machen. Zunächst erklärte sich Maggy Marquardt, seines Zeichens Frontmann von Play Deep und Station C, bereit einzuspringen, wenn Not an Mann sein sollte.


2001



Cheap Turtle 2001

Nach einigen Auftritten mit Ekkehard Adams aus Darmstadt trafen sich doch erneut die Wege mit Maggy Marquardt, der bereits wieder einige Male auf ganzer Linie als Frontmann überzeugen konnte. Insbesondere dem Darmstädter Publikum gebührt an dieser Stelle Dank für seine Flexibilität und Begeisterungsfähigkeit: Cheap Turtle standen bei insgesamt fünf Gigs in der Krone mit vier verschiedenen Sängern auf der Bühne.


2002

Dieses Jahr begann mit dem ersten Gig im Europäischen Ausland: Cheap Turtle spielten im Januar im legendären „Spirit of 66“ in Verviers/Belgien. Die Liste namhafter Bands, die im Laufe der letzten Jahre hier gastierten, ist beeindruckend… Wer mehr über den Club erfahren möchte, sei auf die Homepage verwiesen - ein Blick lohnt sich in jedem Fall.

Come taste the Band...
Cheap Turtle 2002:
Jörg Fischer · Andreas König · Michael Baum · Stefan Deißler · Jürgen Urmann


2003 - 2004

Im Herbst 2003 spielten Cheap Turtle zwei Auftritte mit Uli Rohmann am Mikro. Uli, als Frontmann der Band Double P aus dem Ruhrpott selbst erfahrener Deep-Purple-Veteran, überzeugte auf ganzer Linie. Die Saison 2003/2004 bringt die Band darüber hinaus zum ersten Mal in zwei weitere angesagte Clubs, nämlich in die Scheuer/Wörsdorf und in das Café Hahn nach Koblenz.


2005 - 2006

Das Jahr 2005 begann gleich mit einem Hammerschlag: Cheap Turtle spielten gemeinsam mit Mad Zeppelin und B9 to Hell vor begeistertem Publikum in einem ausverkauften Mainzer KUZ. Im Laufe des Frühjahrs folgten Gigs in einigen neuen Clubs wie Schanz (Mühlheim) am Main und Bigfoot Rock (Bad Honnef).

Am 15. April wurde das Konzert im Frankfurter Sinkkasten mitgeschnitten und im Herbst 2005 als zweite Live-CD „In April“ veröffentlicht.

Bei den Gigs im Frühjahr 2006 im Café Hahn und in der Scheuer stand Bastian Vier, Sänger von Sabotage und Cheap Purple, am Mikro.


April 2009

Nach einem legendären „Abschlussgig“ im „Sinkkasten Frankfurt“ brechen Michael Baum, Andreas König und Jürgen Urmann zu neuen Ufern auf. Für sie kamen Alexander Bonengel und Brett Walmsley (Gesang und Gitarre) von „Mandrake Root“, sowie Bernd Pfeffer (Hammond Orgel) von „Triebwerk“ und „Straitus Quo“. Somit sitzt nun, wie bei Deep Purple, auch bei Cheap Turtle das letzte verbliebene Gründungsmitglied an den Drums. In dieser Besetzung freuen sich Cheap Turtle nun auf die nächsten 200+ Gigs.

 

To be continued…

letztes Update: 21.08.2009
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